Fisch-Aussetzverbot
Amphibienweiher
Das ist ein Weiher, in dem Amphibien leben: Frösche, Kröten und Mölche. Von Natur aus schwimmen hier keine Fische. Daher bitten wir Sie, auch keine Fische auszusetzen. Sie würden die Amphibien zum Verschwinden bringen.
Fischfrass
Raubfische wie die Forelle oder der Goldfisch fressen die Eier und Larven der Amphibien oder sogar die ausgewachsenen Tiere. In grösseren Gewässern mit gut ausgebildeten Verlandungszonen, reichem Pflanzenbewuchs und vielseitigem Nahrungsangebot können Fische und Amphibien nebeneinander leben. In diesem Kleingewässer aber nicht.
Stressprogramm
Die Stadt Kriens kontrolliet regelmässig ihre Weiher. Sie entfernt eingesetzte Fische, um die Amphibien zu schützen. Anschliessend müssen die Weiher vorübergehend trockengelegt werden. Das verursacht der Stadt Aufwand und bringt Stress für Fisch und Frosch.
Frosch, Kröte und Molch im Bild
In diesem Teich leben Grasfrösche, Erdkröten, Unken, Bergmolche, Feuersalamander. Und so sehen sie aus:
Grasfrosch. Keine andere Lurchart Europas ist derart vielfältig gefärbt und gezeichnet wie der Grasfrosch Rana temporaria. Die Färbung reicht von gelbbraun über braun, oliv, rötlich, dunkelbraun, grau bis fast schwarz; die Tiere sind stark oder schwach gefleckt oder völlig einförmig gefärbt. Einzig ein richtiges Grün ist diesem «Braunfrosch» fremd. Die grüne Farbe hat die Gruppe der Wasser- und Laubfrösche für sich reserviert. Quelle: (Quelle: http://www.karch.ch/karch/page-30069_de.html)
Grasfrosch-Laich
Erdkröte. Die Erdkröte, Bufo bufo (Linnaeus 1758), hat eine gedrungene Gestalt mit kurzen Hinterbeinen und stumpfer Schnauze. Die Iris der stark hervortretenden Augen ist kupferrot, die Pupille waagrecht. Unter den vielen Hautdrüsen sind die "Ohrdrüsen" (Parotiden) hinter den Augen auffällig; aus ihnen scheidet die Kröte bei Misshandlung ein weissliches, giftiges Sekret aus, das die Schleimhäute eines Feindes - auch des Menschen - stark reizen kann. Warzen bekommt dagegen niemand vom Berühren der Kröten. Quelle: http://www.karch.ch/karch/page-30187_de.html
Gelbbauchunke. Die Gelbbauchunke (Bombina variegata) wird kaum 5 cm gross, hat einen ovalförmigen Körper und eine stark warzige Haut. Mit ihrer lehmbraunen Rückenfärbung ist sie in ihrer typischen Umgebung hervorragend getarnt. Unverwechselbar ist der gelb und schwarz bis bläulich gemusterte Bauch, an dem man einzelne Individuen erkennen kann. (Quelle: http://www.karch.ch/karch/page-30185_de.html)
Bergmolch. Käme das Bergmolchmännchen (Ichthyosaura alpestris) aus exotischen Regionen, so würde es wohl als besondere Kostbarkeit gehandelt. Denn während der Paarungszeit hat es einen feinen, schwarzgelblichen Rückenkamm sowie blau marmorierte Flanken, an die sich gegen den orangeroten Bauch hin ein hellblaues Band und eine schwarze Fleckenzeichnung auf weisslichem Grund anschliessen. Quelle: http://www.karch.ch/karch/page-30000_de.html
Bergmolchweibchen mit Laich
Feuersalamander. Der Feuersalamander (Salamandra salamandra) wird bis zu 20 cm lang und 50 Gramm schwer. Er ist der grösste unserer heimischen Schwanzlurche. Seine feuchte, schwarze Haut trägt einen Lackglanz. Die Körperoberseite ist gelb gemustert. An der Zeichnung der Warntracht können die beiden in der Schweiz vorkommenden Unterarten unterschieden werden: Das Muster auf dem Rücken des Gebänderten Feuersalamanders (Salamandra salamandra terrestris) hat zwei gelbe Linien, die oft mehrfach unterbrochen sind. Das Muster des Gefleckten Feuersalamanders (Salamandra salamandra salamandra) ist dagegen unregelmässig und zeigt nie Ansätze zu durchgehenden Rückenstreifen. Quelle: http://www.karch.ch/karch/page-30062_de.html
Bildnachweis:
Bild 1, 3, 4, 5, 7: Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz http://www.karch.ch/karch/page-30062_de.html
Bild 2, 6: Carabus Naturschutzbüro, http://www.carabus.ch/