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Erste inhaltliche Schwerpunkte des Bau- und Zonenreglements definiert

Im Juni 2025 haben sich Stadtrat und Bevölkerungsbeirat mit ersten reglementarischen Fragen zum Inhalt des neuen Bau- und Zonenreglements befasst. Drei Themen standen im Zentrum: die qualitätsvolle Innenentwicklung, die Entwicklung der Zentrumsgebiete und die Etappierung des Wachstums.

Kriens will künftig gezielt und hochwertig wachsen. Neue Gebäude sollen sorgfältig geplant und gut ins bestehende Stadtbild passen. Damit dies gelingt, schlagen die Projektverantwortlichen Präzisierungen in Sachen Qualitätssicherung innerhalb der Bauzonen im revidierten Bau- und Zonenreglement vor.

Zentrumszonen als Entwicklungsschwerpunkte

Im Räumlichen Entwicklungskonzept (REK) wurden drei zentrale Entwicklungsräume definiert: Stadtkern Kriens, Zentrum Mattenhof und Stadttor Kupferhammer. Diese sollen in der zweiten Phase der Ortsplanungsrevision in Zentrumszonen überführt werden. Ziel ist, hier dichter und vielfältiger zu bauen – aber unter klaren Bedingungen. Dazu gehören attraktive öffentliche Räume, gute Erschliessung für Fuss- und Veloverkehr sowie eine hohe städtebauliche Qualität.

Wachstum lenken mit Etappierung

Mit einer Etappierung soll das bauliche und demografische Wachstum gezielt gelenkt werden. Stadtrat und Bevölkerungsbeirat diskutierten verschiedene Ansätze, zum Beispiel jährliche Wachstumswerte, Vorgaben in Sondernutzungsplänen, vertragliche Vereinbarungen mit Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern oder Regelungen im Bau- und Zonenreglement resp. in der Bau- und Zonenverordnung. Ein zentraler Grundsatz war unbestritten: Alle Gebiete müssen gleich behandelt werden, unabhängig von der gewählten Variante. Eine funktionierende Lenkung des Wachstums stellt sicher, dass wichtige städtische Infrastrukturen wie Schulen oder angepasste Verkehrswege rechtzeitig zur Verfügung stehen. Mit der Wachstumslenkung will der Stadtrat die Akzeptanz des städtischen Wachstums langfristig sichern.

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