Trinkwasser in Kriens weiterhin von ausgezeichneter Qualität
Das Trinkwasser in Kriens erfüllt auch im Jahr 2025 sämtliche gesetzlichen Anforderungen und kann uneingeschränkt konsumiert werden. Rückstände von Chlorothalonil oder Spurenstoffe anderer gängiger Pflanzenschutzmittel wurden nicht nachgewiesen.
Die Wasserversorgung Kriens beliefert über ein weit verzweigtes Verteilnetz die Haushaltungen sowie die Industrie- und Gewerbebetriebe der Stadt Kriens mit frischem Trinkwasser. Das Trinkwasser stammt zu rund 40% aus Quellwasser der Rodel-, Schwand- und Stampfeliquellen und 60% von der ewl Luzern, das sich aus Quellwasser vom Pilatus, Grundwasser vom Tal der Kleinen Emme sowie aus dem Vierwaldstättersee zusammensetzt (Wasserherkunft).
Die Qualität des Trinkwassers wird regelmässig überprüft. Im Jahr 2025 analysierte das kantonale Labor insgesamt 77 bakteriologische Proben – alle ohne Beanstandungen.
Investitionen in die Infrastruktur
Zur Sicherstellung einer zuverlässigen Wasserversorgung in der Stadt Kriens sind für das Jahr 2026 mehrere Werterhaltungsmassnahmen geplant. Dazu gehören die Erneuerung der Reservoir-Ableitung Buholz, der Ersatz von Wasserleitungen in der Schlundstrasse sowie die Sanierung von Leitungsabschnitten in der Obernauerstrasse. Die betroffenen Quartiere werden rechtzeitig über die Bauarbeiten informiert.
Die langfristige Sicherung und Weiterentwicklung der Trinkwasserversorgung richtet sich nach der städtischen Strategie der Trinkwasserversorgung (Wissenswertes zum Thema Wasser in Kriens).
Meldung von Wasserverlusten erwünscht
Die Wasserversorgung der Werke Kriens ist auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen, um Wasserverluste frühzeitig zu erkennen (Kontakt Wasserversorgung Werke Kriens). Wasserlecks auf Strassen oder ungewöhnliche Geräusche aus Schächten sollten umgehend gemeldet werden. Bei Auffälligkeiten innerhalb von Gebäuden wird empfohlen, die zuständige Hausverwaltung oder die Sanitärinstallationsdienste zu kontaktieren.
Umfassende Kontrollen und Überwachung
Chlorothalonil wurde über viele Jahre als Fungizid – ein Wirkstoff, der Pilze oder ihre Sporen abtötet – in der Landwirtschaft eingesetzt. Aufgrund möglicher gesundheitlicher Risiken durch Abbauprodukte im Grundwasser ist er seit dem 1. Januar 2020 in der Schweiz verboten. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass dieser oder dessen Abfallprodukte (Metaboliten) ins Grund- und damit ins Trinkwasser gelangen.
Auch weitere zentrale Qualitätsparameter werden laufend online überwacht. Bei Abweichungen sorgt ein automatisiertes System dafür, dass betroffenes Wasser sofort aus dem Trinkwassernetz ausgeschieden wird. 2025 wurden insgesamt 64 chemische Parameter untersucht, darunter Stoffe wie Atrazin, Desmetryn, Propazin sowie verschiedene Chlorothalonil-Metaboliten – ebenfalls ohne Nachweis.