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Brand im Pilatus Tower: Feuerwehr Kriens verhindert Schlimmeres

Am Samstagnachmittag kam es im Pilatus Tower zu einem Wohnungsbrand. Dank dem schnellen und professionellen Einsatz der Feuerwehr Kriens konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden. Verletzte gab es keine.

Kurz nach 15 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Alarm ein: Im 14. Stock des Pilatus Tower brannte Baumaterial in einer im Bau befindlichen Wohnung. Auf einem Balkon waren Rauch und Flammen sichtbar. Die Feuerwehr Kriens rückte mit einem Grossaufgebot aus – insgesamt 55 Einsatzkräfte und acht Fahrzeuge waren vor Ort.

«Das Hochhaus ist ein spezielles Gebäude, weil es das höchste in der Zentralschweiz ist und über freistehende Balkone verfügt», erklärt Marcel Odermatt, Kommandant der Feuerwehr Kriens. «Zudem befindet sich der Pilatus Tower noch in der Bauphase. Das hat die Zugänglichkeit erschwert.»

Trotz dieser Herausforderungen gelang es der Feuerwehr, den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen. Die Löscharbeiten dauerten rund zwei Stunden. «Wir hatten glücklicherweise vor kurzem eine Übung an diesem Standort durchgeführt. Dadurch waren die Abläufe bekannt, und wir konnten effizient handeln», so Odermatt weiter.

Die Feuerwehr Kriens betont, dass der Einsatz aufgrund der besonderen Gegebenheiten als Wohnungsbrand in einem Hochhaus ein Grossaufgebot erforderte. «Wir sind eine Organisation, die für die Sicherheit der Bevölkerung von Kriens unterwegs ist. Solche Einsätze zeigen, wie wichtig eine gut vorbereitete Feuerwehr ist», sagt der Kommandant.

Die Brandursache wird nun von Polizei und Bauleitung abgeklärt. Auch die Auswirkungen auf die Bauarbeiten sind noch unklar. Klar ist hingegen: Dank dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr Kriens konnte eine Ausbreitung des Feuers und grössere Schäden verhindert werden.

Mit dem Pilatus Tower entsteht derzeit das höchste Gebäude der Zentralschweiz. Die Überbauung umfasst zwei Hochhäuser sowie die Pilatus Arena, die im Oktober eröffnet wurde. 

 

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