Navigieren in Kriens

Ortsplanungsrevision: Planungsrechtliche Arbeiten werden gestartet

«Kriens findet Stadt» geht in die nächste Phase

Im Dezember 2024 konnte die erste Phase der Revision der Ortsplanung erfolgreich abgeschlossen werden: Der Einwohnerrat nahm das Räumliche Entwicklungskonzept (REK) zustimmend zur Kenntnis. Damit sind die strategischen Leitplanken für die Arbeiten der zweiten Phase festgelegt. Die existierenden Planungsinstrumente (Richtpläne, Zonenplan, Bau- und Zonenreglement und Sondernutzungspläne) werden nun überprüft und neue Entwürfe erarbeitet. Dabei werden die nationalen und kantonalen Vorgaben übernommen, als auch die strategischen Vorgaben aus dem REK umgesetzt.

Die Umsetzung des kantonalen Planungs- und Baugesetz von 2014 hat einen Systemwechsel und neue Baubegriffe sowie Messweisen zur Folge. So wird zum Beispiel die «Geschossigkeit» aufgehoben. Neu wird die Höhe eines Gebäudes nur noch über die maximale Gesamt- und Fassadenhöhe bestimmt. Auch das Mass für die Nutzungsdichte einer Parzelle hat sich verändert. Sie wird durch den «Gebäude-Fussabdruck», also den Anteil einer Parzelle bestimmt, der überbaut werden kann. Was diese Systemänderung für die Stadt Kriens konkret bedeutet, wird im Rahmen der kommenden Projektarbeiten erabeitet. Auf dem Prüfstand stehen auch die Gestaltungspläne. Diese entsprechen meist nicht mehr den neuen Vorgaben. Es ist deshalb möglich, dass sie bei der Erarbeitung der neuen Planungsgrundlagen aufgehoben resp. in die revidierten Instrumente integriert werden.

Wie bei der ersten Phase der Ortsplanungsrevision legt die Stadt Kriens auch bei dieser Phase grossen Wert auf eine qualitativ hochwertige Arbeit und die Mitwirkung der Krienser Bevölkerung. Ein Bevölkerungsbeirat, bestehend aus Vertretenden aus Wirtschaft, Verbänden, gemeinnützigen Bauträgern und Bevölkerung begleitet die Arbeiten des Projektteams. Die öffentliche Mitwirkung soll voraussichtlich im dritten Quartal 2025 stattfinden.

zur Liste

real estate