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Stadtrat schlägt die Ausarbeitung eines Gegenvorschlags zur Gemeindeinitiative «Preisgünstigen Wohnraum erhalten» vor

Der Stadtrat von Kriens hat die Gemeindeinitiative «Preisgünstigen Wohnraum erhalten – damit Wohnen in Kriens auch weiterhin bezahlbar bleibt» mit 1'001 gültigen Unterschriften erwahrt. Er beantragt dem Einwohnerrat, die Initiative abzulehnen und stattdessen einen Gegenvorschlag auszuarbeiten.

Am 6. Mai 2024 wurde die Krienser Gemeindeinitiative «Preisgünstigen Wohnraum erhalten – damit Wohnen in Kriens auch weiterhin bezahlbar bleibt» mit 1'047 Unterschriften bei der Stadtkanzlei Kriens eingereicht. Die Initiative fordert Massnahmen zum Schutz und Erhalt von bezahlbarem Wohnraum, indem sich die Stadt Kriens dem kantonalen Gesetz über die Erhaltung von Wohnraum (SRL Nr. 898) unterstellt. Die Situation auf dem Krienser Wohnungsmarkt ist angespannt, mit einer Leerwohnungsziffer unter einem Prozent seit 2022. Neuere Wohnungen sind tendenziell teurer als ältere, die oft preisgünstiger sind.

Mehrheitsfähige Wohnbaupolitik
Der Stadtrat hat die Initiative mit 1'001 gültigen Unterschriften erwahrt (rechtsverbindlich festgestellt). Er beantragt dem Einwohnerrat, die Initiative abzulehnen und stattdessen einen Gegenvorschlag auszuarbeiten, der eine inhärente und mehrheitsfähige Wohnbaupolitik für die Stadt Kriens definiert. Dieser Gegenvorschlag soll Massnahmen zur Förderung von gemeinnützigem Wohnraum, eine aktive Bodenpolitik und Begünstigungen zum Erhalt bestehender, intakten Wohneinheiten umfassen. Entspricht der Einwohnerrat dem Antrag, soll innerhalb von neun Monaten ein Gegenvorschlag erarbeitet werden.

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