Bauarbeiten an Obernauerstrasse kommen zügig voran
Auf der Kantonsstrasse zwischen Kriens und Obernau hat kürzlich eine neue Etappe der Bauarbeiten für die Strassenabwasserreinigungsanlage (SABA) begonnen. Die Baumassnahmen befinden sich derzeit auf Höhe des Feldmühle-Schulhauses. Die neue, einspurige Verkehrsführung hat sich inzwischen gut eingespielt. Trotz diversen Anpassungen und Optimierungen können Verzögerungen leider nicht vollständig vermieden werden.
Die Sanierung der Obernauerstrasse stellt eine logistische Herausforderung dar, da der Raum für Baustelleninstallationen und Bauarbeiten im dicht besiedelten Gebiet entlang des Krienbachs begrenzt ist. An vielen Stellen fehlt es zudem an Ausweichmöglichkeiten, weshalb die Strasse als wichtige Verbindung zwischen Kriens und den Wohn- sowie Gewerbegebieten im Obernau weiterhin befahrbar bleiben muss.
Der Kanton Luzern ist Bauherr für den Strassenausbau. Das Bauvorhaben wird in rund 10 Bauphasen umgesetzt, welche sorgfältig geplant und mit verschiedenen Szenarien für die Verkehrsführung entwickelt wurden. Seit rund zwei Wochen wurde die einspurige Verkehrsführung weiter Richtung Kriens verlegt, sodass sie nun auf Höhe des Feldmühleschulhauses verläuft. Der Verkehr wird durch ein Rotlicht geregelt.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich das neue Regime inzwischen dank kontinuierlichen Optimierungen gut eingespielt. Der Kanton Luzern und die Stadt Kriens arbeiten intensiv daran, weitere Verbesserungen umzusetzen. Verzögerungen im Verkehrsfluss sind nicht vollständig auszuschliessen. Es wird darum gebeten, für die Strecke mehr Zeit einzuplanen.
Für die lokale Mobilität wie beispielsweise zwischen Kriens und Obernau empfiehlt sich das Velo. Für den Autoverkehr ist der Knoten Südstrasse / Obernauerstrasse aktuell gesperrt, die Veloroute (Südstrasse – Querung Sackweid – Langmatt) bleibt jedoch durchgehend geöffnet und bietet eine vorteilhafte Alternative, die weitgehend abseits des Baustellenverkehrs verläuft.
Die Bauarbeiten an der Obernauerstrasse dauern voraussichtlich noch bis im Sommer 2025.