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Heime Kriens: Im ersten Jahr als AG und schon auf Kurs

Der Wandel vom Gemeindebetrieb zur gemeinnützigen Heime Kriens AG ist gelungen. Das Unternehmen blickt auf ein erfolgreiches erstes Geschäftsjahr zurück. Für die Bewohnerinnen und Bewohner ist von dieser Verselbständigung im Alltag nichts zu spüren.

Die Heime Kriens AG hat das erste Geschäftsjahr als gemeinnützige Aktiengesellschaft erfolgreich beendet. Dem Unternehmen bleibt ein Unternehmensgewinn von CHF 56 000.- Dies bei einem Gesamtertrag von CHF 27,75 Mio. Die Bettenauslastung lag bei 97,8%. Die Anzahl der Mitarbeitenden betrug im Berichtsjahr 360 (in Vollstellen: 277), davon 56 Lernende, Studierende und Praktikanten. Die Fluktuationsrate von 6,38% liegt im Rahmen der Vorjahre und kann als erfreulich niedrig bezeichnet werden. «Gut und adäquat ausgebildete Mitarbeitende sind der Schlüssel zum Erfolg», sagt Verwaltungsratspräsident Marco Borsotti. «Hohes Fachwissen und Dienstleistungsorientierung in einem attraktiven Arbeitsumfeld bilden die Voraussetzung dafür, dass die Mitarbeitenden motiviert und teambezogen gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern den Alltag gestalten können.» Die Heime Kriens AG positioniert sich deshalb durch die unterstützte Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden als attraktive Arbeitgeberin.

Verselbständigung ist eine Erfolgsgeschichte

Den Heimen Kriens ist es ein wichtiges Anliegen, dass die Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem Alltag von der Verselbständigung nichts spüren. Dies ist gelungen: Die Aufenthaltskosten sind stabil geblieben, die Qualität der Dienstleistungen ist gewohnt hoch. Einige Mitarbeitende profitierten gar von den strukturellen Veränderungen. Um marktfähig zu bleiben, erhalten Mitarbeitende der Tertiärstufe einen leicht höheren Lohn.

Wegweisendes Generationenprojekt in Planung

Die Zeichen stehen für die Heime Kriens auch in Zukunft auf Veränderung. Lebensgestaltung und Ansprüche im Alter wandeln sich. Menschen wollen auch im Alter in grösstmöglicher individueller Freiheit leben, ohne aber auf Gemeinschaft und Öffentlichkeit verzichten zu müssen. Es gilt, neue Formen zu gestalten, welche bei Bedarf auch pflegerischen Anforderungen gerecht werden. Auf dem Areal des aktuellen Heimes Grossfeld besteht die Möglichkeit, eine einzigartige sozialraumorientierte Arealentwicklung für alle Generationen anstossen zu können. Aus städtebaulicher Sicht und vom Standort her bietet es alle Möglichkeiten, die diversen Wohn-, Pflege- und Dienstleistungsangebote einzurichten und anzubieten. Die Planungen dazu laufen auf Hochtouren.