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Grosserfolg für Stadthaus-Eröffnung mit fast 3'500 Besuchern

Start zum Rundgang durch das neue Stadthaus

Ein «Tag der offenen Türe» im neuen Krienser Stadthaus bildete am Samstag Ende und Anfang zugleich: Fast 3'500 Besuchende nutzten die Chance, um einen Blick hinter die Kulissen des neuen Stadthauses zu werfen. Der Tag bildete den Abschluss der Bauarbeiten für die Zentrumsprojekte - und den Anfang, um dem Zentrum nun zu zusätzlichem Leben zu verhelfen. Das Frühlingsfest zeigte, wie es gehen kann. Auch wenn sich das Wetter eher aprilmässig launisch zeigte - dem Grosserfolg das Anlasses tat dies keinen Abbruch.

Der Tag begann mit Gratis-Zopf und Kafi. Dass schon dieser Start nicht unter den Schirmen auf dem Stadtplatz, sondern im Foyer des Stadthauses stattfand, war sicher der richtige Entscheid der Organisatoren, denen das Wetter an diesem Samstag nicht wirklich viel erleichterte. Dabei war der Mai-Termin eigentlich absichtlich gewählt worden, um auch den Stadtplatz in die Aktivitäten miteinbeziehen zu können. Das war zwar phasenweise möglich - aber Wind, Regengüsse  zwischen Sonnenstrahlen und nur mässig frühlingshafte Temperaturen schränken die Outdoor-Festfreude doch etwas ein.

Umso mehr Betrieb war im Haus. Dort herrschte den ganzen Tag emsiges Treiben. Auf einem signalisierten Rundgang konnten die Besuchenden einen Blick hinter die Kulissen werfen. Und sie machten davon so rege Gebrauch, dass phasenweise sogar die Beschränkung griff. Quasi wie eine «Light-Version» des Fahrtenmodells liess diese nur so viele Gäste aufs Mal ins Haus, wie es sich verantworten liess. Dass es an den neuraligischen Punkten trotzdem dann und wann den Besucherstrom ins Stocken brachte, zeigt das riesige Interesse, das Krienserinnen und Krienser an ihrem neuen Stadthaus zeigen. Mit gegen 3'500 Gästen am ganzen Tag war der Anlass am Schluss ein Grosserfolg. 

Die Eröffnung des Hauses übernahmen mit Bernhard Waldmüller (Leiter Pastoralraum katholische Kirche) und Pfarrer Karl Däppen (reformierte Kirche) auf sympatische Art. Sie überbrachten den Gästen «Schoggi-Engel» - und verbanden damit den Segen für das Stadthaus, indem sie 10 Engeln konkrete Aufgaben übertrugen, sie mögen doch dem neuen Stadthaus, den Menschen im Haus und den Menschen, für die es gebaut wurde, beistehen. Aus den 10 guten Wünschen wie etwa Gelassenheit, Respekt oder Humor, könne sich jeder und jede nehmen, was ihm gerade wichtig sei. Das Haus solle allen Menschen dienen.   

Dass der anwesende Stadtrat dabei überwiegend positive Reaktionen erhiehlt, machte Freude. Offenbar war es gelungen, die im Jahr 2014 bei der Abstimmung geäusserten Bedenken, Kriens baue einen Luxustempel für die Verwaltung, zu zerstreuen. «Da habt ihr wirklich etwas Gescheites gebaut mit meinen Steuerfranken» war eine Rückmeldung, die sehr oft zu hören war. Und die irgenwie auch den Stolz ausdrückte, der bei Krienserinnen und Kriensern langsam heranwächst für ihr neues Zentrum.

Der Tag der offenen Tür ermöglichte es vielen Krienserinnen und Kriensern, einfach mal «aus Gwunder» ins Stadthaus zu gehen. Mitarbeitende der Verwaltung waren auf dem Rundgang für Fragen da, welche die Informationsplakate nicht beantworteten. Geschätzt wurde der Rundgang auch deshalb, weil so ein Blick auch in jene Bereiche ermöglicht wurde, die normalerweise dem Publikum nicht zugänglich sind.

Begleitet wurde die Stadthaus-Eröffnung mit einem umfangreichen Rahmenprogramm. Ein Streetfood-Festival auf dem Stadtplatz und Produktionen auf der Bühne des Pilatussaals mit ausschliesslich Krienser Formationen sorgten dafür, dass viele Gäste noch einen Moment verweilten. So wurde die Stadthaus-Eröffnung zum gelungenen Treffen vieler Krienserinnen und Krienser. Dass dabei mehr als einmal der Wunsch zu vernehmen war, man sollte solcher «Krienser Feste» regelmässiger machen, wurde sehr wohl gehört. Auch das könnte ja durchaus zum Leben gehören, das nun das neue Krienser Zentrum füllen soll...