Newsarchiv

Nutzwiesen sind keine Spielwiesen für Hunde

Die Krienser Landwirte stellen mit Sorge fest, dass ihre Kulturflächen immer weniger respektiert werden. Wiesen mit wachsendem oder sogar schon hochstehendem Gras dürfen nicht als Spielwiese, Hundefreilauf oder Picknickplatz benutzt werden.

Das Betreten von Wiesen und Äckern ist grundsätzlich nicht gestattet, beziehungsweise nur soweit erlaubt, als damit weder eine Beeinträchtigung noch eine Schädigung des Grundeigentums verbunden ist. Aus diesem Grund ist auf das Betreten von Wiesen und Äckern (z. B. Querfeldeintouren, Picknicken, freies Laufenlassen von Hunden oder Reiten über offenes Gelände) während der Vegetationszeit von Mitte März bis Ende Oktober zu verzichten.

Landwirte sind heutzutage vermehrt mit durch Hundekot verschmutztem Futter konfrontiert. Ärgerlich ist einerseits der Fakt, dass das Gras oder Heu verschmutzt ist und von den Tieren nicht gefressen wird. Anderseits bringt die Verschmutzung die Gefahr mit sich, dass Krankheitserreger auf die Nutztiere übertragen werden.

Hundehalter/innen sind dazu verpflichtet, den Hundekot einzusammeln und korrekt zu beseitigen. Im Stadtgebiet Kriens stehen dafür zahlreiche Abfall- und Hundekotbehälter zur Verfügung.

Leinenpflicht im Wald und am Waldrand

Um junge Wildtiere und brütende Vögel zu schützen, müssen Hunde im Kanton Luzern vom 1. April bis Ende Juli im Wald und am Waldrand an die Leine genommen werden.

Die Hunde-Leinenpflicht soll verhindern, dass freilaufende Hunde Wildtiere hetzen, verletzen oder töten. Die Leinenpflicht bewirkt eine Beruhigung in den Gebieten im und um den Wald, wo in dieser Zeit die Wildtiere ihre Jungen bekommen. Bodenbrütende Vögel und junge Wildtiere werden so vor Gefährdungen und Störungen geschützt.

In den Naturschutzgebieten sind Hunde zum Schutz der Artenvielfalt sogar ganzjährig an der Leine zu führen.