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«EnergieTatOrte»: Konkrete Beiträge zur Energiewende

Die Stele zum Projekt vor dem Stadthaus

Spätestens seit die Klimadebatte auch uns erreicht hat, sind erneuerbare Energien in aller Munde. Die Energiestadt Kriens ist aktuell Standort mehrerer Standorte eines neuen Angebotes, das zu diesem Thema passt: An «Energietatorten» können Familien, Jugendliche und Kinder auf eine spielerische Entdeckungstour gehen, wie schon heute in der Region Luzern Beiträge zur Energiewende geleistet werden.

Blaue Stelen direkt vor dem Stadthaus, rund uns Schloss Schaunesee oder beim Schulhaus Kirchbühl: Die neuen Elemente im öffentlichen Raum sind Teil der Aktion «EnergieTatOrte». «EnergieTatOrte» ist ein gemeinsames Projekt der Energiestädte Ebikon, Emmen, Horw, Kriens, Luzern und Küssnacht am Rigi. Beteiligt sind auch die Emmi AG und die Amstutz Holzenergie AG sowie Solartoys. Auch die Hochschule Luzern – Technik und Architektur und der Regionale Entwicklungsträger LuzernPlus unterstützen das Projekt, das in den nächsten Jahren mit weiteren «EnergieTatOrten» ausgebaut werden soll.

Abenteuer-Energiespiel

An den «EnergieTatOrten» wird auf Stelen über innovative kommunale und private Energieprojekte zur Umsetzung der Energiewende informiert. Am «EnergieTatOrt» in Emmen bei der Emmi AG und der Amstutz Holzenergie AG wird gezeigt, wie Jogurt und Käse mit umweltfreundlichem Dampf aus Holzschnitzeln hergestellt wird. Wer zudem den Weg vom Wald zum Jogurt entschlüsselt, erhält als Belohnung ein Abenteuer-Energiespiel im 500-Gramm-Jogurtbecher.

Lichtverschmutzung als Thema

Beim Krienser Schlössli werden Lichtverschmutzung, Lichttemperatur und effiziente Beleuchtung mit der Bedienung künstlerischer Spielboxen thematisiert. Am Fuss des Schlösslihogers, am Weg ins Schloss und direkt neben dem Schloss Schauensee stehen die (natürlich mit Solarpanelen betriebenen) Boxen, in denen das Thema Lichtverschmutzung spielerisch erlebt werden kann. Ein Solarautorennen kann fahren, wer den Luzerner Altstadttrail erfolgreich absolviert oder im Kulturhof Hinter Musegg das Rätselblatt richtig ausgefüllt hat. Und der «EnergieTatOrt» der Hochschule Luzern – Technik und Architektur animiert, ein Studium im Energiebereich in Angriff zu nehmen.

Energiekonzept des Stadthauses

Weitere «EnergieTatOrte» in Kriens befinden sich beim Schulhaus Kirchbühl und direkt beim Stadthaus. Beim Schulhaus Kirchbühl wird die Verbindung vonDenkmalschutz und Energieverbrauch thematisiert, gleich daneben das «Zukunftshaus» nach den Grundsätzen der 200-Watt-Gesellschaft erklärt. Und beim Stadthaus Kriens geht es um das fortschrittliche Energiekonzept des Stadthauses, das Wärme- und Kältenergie aus dem Abwasserkanal bezieht.

Interaktive Karte

Begleitet werden die «EnergieTatOrte» mit der Website energietatorte.ch. Auf einer interaktiven Karte werden die Orte angezeigt. Zudem gibt es Kurzinformationen zu den jeweiligen Energie- Projekten und weitere Hintergrundinformationen. Ein Energie-Cockpit zeigt viertelstündlich den produzierten Solarstrom aller Photovotaikanlagen in der Stadt Luzern. Viermal jährlich gibts einen Preis zu gewinnen für das richtige Erraten der Solarstromproduktion an einem Stichtag.

Alle Angebote der «EnergieTatOrt»sind kostenlos.

www.energietatorte.ch