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Pilatus Arena: Öffentliche Mitwirkung startet am Mittwoch

So soll die Pilatusarena dereinst im Innern aussehen.

Die neue Pilatus Arena in Kriens hat einen weiteren Meilenstein erreicht. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Kriens haben die Verantwortlichen den Bebauungsplan erarbeitet. Dieser und die notwenige Teilzonenänderung liegen jetzt zur Mitwirkung öffentlich auf.

Gestern Abend haben die Stadt Kriens und die Projektverantwortlichen den Bebauungsplan und die Teilzonenänderung an einem öffentlichen Informationsanlass in Kriens vorgestellt. Dabei wurde klar, dass die Pilatus Arena mit ihrer Mantelnutzung auf Kurs ist. Die Mitwirkung läuft vom 6. Februar bis zum 22. März 2019. Der Stadtrat Kriens wird die Rückmeldungen entgegennehmen, prüfen und schliesslich den bereinigten Bebauungsplan und die Teilzonenänderung zur Behandlung dem Einwohnerrat weiterleiten.

Hier geht es zu zum Dossier der Mitwirkung mit allen Dokumenten: kriens.ch/pilatusarena

Auf Wunsch der Stadt Kriens und des städtebaulichen Beirats LuzernSüd hat es kleinere Höhenverschiebungen zwischen den beiden Wohngebäuden gegeben. So wurde das Gebäude am Mattenplatz inkl. der üblichen kleineren planerischen Reserven auf max. 50 Meter Höhe begrenzt. Der Wohnturm beim Bahnhof Mattenhof wird auf max. 110 Meter Höhe festgelegt. «Das passt so besser zum Ensemble der anderen Gebäude, die am Mattenplatz entstehen», sagt der Krienser Bauvorsteher und Stadtrat Matthias Senn. «Die Zusammenarbeit mit den Projektverantwortlichen war in den letzten Monaten sehr intensiv und äusserst konstruktiv. Das Richtprojekt überzeugt: Städtebaulich, wirtschaftlich und vor allem sportlich.»

Stadt Kriens eng in das Projekt einbezogen

Für den Krienser Stadtpräsidenten Cyrill Wiget ist das nun laufende Mitwirkungsverfahren wichtig: «Kriens ist eng in das Projekt einbezogen, wir waren auch in der Jury beteiligt. Nun wollen wir wissen, ob es die Bevölkerung mitträgt». Danach folgt die Behandlung im Parlament. Wenn der bereinigte Bebauungsplan und die Teilzonenänderung im November 2019 wie geplant öffentlich aufgelegt werden und kein Referendum ergriffen wird, dürfte die Baubewilligung Ende 2020 vorliegen. Baustart wäre dann im März 2021 und die Pilatus Arena würde in der Handball-Saison 2022/2023 fertiggestellt, das Gesamtprojekt wäre 2024 bezugsbereit.

Halle: Zuschaueranordnung optimiert und auf Schulsport ausgerichtet

Im Rahmen der Arbeiten am Bebauungsplan haben die Verantwortlichen auch weitere Details zur Halle und zur Mantelnutzung geklärt. Insbesondere haben sie das räumliche und sportliche Konzept der Halle weiterentwickelt. Im Unterschied zum Architekturwettbewerb erhält die Halle nun für die 4‘000 Zuschauer zwei statt nur einen Rang. «Das gibt uns mehr Flexibilität und bei Grossanlässen eine bessere Stimmung. Die Zuschauer sind hautnah am Geschehen dabei», erklärt Initiant Nick Christen, CEO des HC Kriens-Luzern. Ganz wichtig war den Verantwortlichen zudem, dass die Halle im Tagesbetrieb optimal auf die Bedürfnisse von Schul- und Unisport umgestaltet werden kann. Das ist mit flexiblen Trennwänden und in den Hallenwänden versenkbaren Zuschauerrängen nun perfekt möglich.

Innovatives MOVEment-Konzept für modulare Wohnungen

Im Wohnbereich sind rund 410 Wohnungen geplant, nach aktuellem Stand 170 Eigentums- und 240 Mietwohnungen. Rund 100 der Mietwohnungen werden modulare Wohnungen nach dem innovativen MOVEment-Raumkonzept sein. Mit verschiebbaren Elementen kann die Wohnsituation je nach Tageszeit und Bedarf verändert werden. Das erlaubt auf kleiner Fläche einen hohen Nutzen und Wohnkomfort. MOVEment-Wohnungen sind bereits in Zürich und Basel in Bau.

Weitere Bilder: pilatusarena.ch